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Was bedeutet HD?

Was bedeutet HD?

Zusammengefasst aus den Informationseiten von  Wikipedia und BorderWiki

Zusammengestellt von Nicole Minzlaff

Inhaltsverzeichnis:

1. Definition

2. Auftreten / Statistik

3. Schweregrade

4. Ursachen

5. Anatomische Beschreibung

6. Symptome und Diagnostik

7. Vorbeugung

8. Zchterische Manahmen gegen HD

 

 

Definition
Die Hftdysplasie oder Hftgelenksdysplasie (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hftgelenks. Betroffen sind smtliche Hunderassen, wobei growchsige Rassen das Krankheitsbild besonders hufig ausbilden. Erstmals diagnostiziert wurde sie am Deutschen Schferhund und wird daher flschlicher hauptschlich mit dieser Rasse in Verbindung gebracht, obwohl mittlerweile andere Rassen strker betroffen sind. Die Hufigkeit des Vorkommens (Prvalenz) betrgt je nach Rasse vier bis etwa 50 Prozent. Auch bei Hauskatzen kann diese Krankheit auftreten, besonders unter Maine-Coon-Katzen.
Die HD ist zu groen Teilen genetisch bedingt. Da falsche Ernhrung und Haltung die Entstehung und das Fortschreiten der Krankheit begnstigen knnen, spricht man von einem multifaktoriellen (von vielen Faktoren abhngigen) Geschehen.

Auftreten / Statistik

Die Hufigkeit des Auftretens von HD bei groen Hunderassen stellt sich wie folgt dar:

0 -20%: Siberian Husky, Collie (Bearded/Rough), Belg. Schferhund
21 -40%:
Dalmatiner, Hovawart, Border Collie, Eurasier, Airedale Terrier, Leonberger, Bouvier, Dogge
41 - 60%:
Riesen Schnauzer, Gropudel, Bobtail, Labrador, Berner Sennenhund, Briard,
Irish Setter, Golden Retriever,Neufundlnder, Deutscher Schferhund, Boxer
ber 60%:
Bernhardiner, Engl. Setter, Gordon Setter

Schweregrade

blicherweise wird zwischen fnf verschiedenen Schweregraden unterschieden. Die Angaben in Prozent beziehen sich auf eine Untersuchung von 3749 Hunden in den Jahren 1991-1994 in der Schweiz und geben die Verteilung der Hunde auf die verschiedenen HD-Grade an.


HD-Schweregrade

 

 A 

HD-Frei

In jeder Hinsicht unauffllige Gelenke, Norberg-Winkel 105 oder mehr. Manchmal noch A1 wenn der Pfannenrand den Oberschenkelknochen noch weiter umgreift.

 25 % 

B

HD-Verdacht

Schenkelkopf oder Pfannendach sind leicht ungleichmig und der Norberg-Winkel betrgt 105 (oder mehr), oder Norberg-Winkel kleiner als 105 aber gleichfrmiger Schenkelkopf und Pfannendach.

 33 % 

C

Leichte HD

Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne sind ungleichmig, Norberg-Winkel 100 oder kleiner. Eventuell leichte arthrotische Vernderungen.

 27 % 

D

Mittlere HD

Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne sind deutlich ungleichmig mit Teilverrenkungen. Norberg-Winkel grer 90. Es kommt zu arthrotischen Vernderungen und/oder Vernderungen des Pfannenrandes.

 11 % 

E

Schwere HD

Auffllige Vernderungen an den Hftgelenken (beispielsweise Teilverrenkungen), Norberg-Winkel unter 90, der Pfannenrand ist deutlich abgeflacht. Es kommt zu verschiedenen arthrotischen Vernderungen.

 4 % 

Bisweilen werden die Grade A-D noch in A1 und A2, B1 und B2, C1 und C2 sowie D1 und D2 aufgeteilt.

Ursachen

Die Entwicklung der Hftgelenke wird mageblich durch zwei Komponenten beeinflusst:
- durch die Erbanlage und
- durch die Ernhrung des Hundes.
Die wichtigste Ursache jedoch bei der HD des Hundes liegt in den Erbanlagen, welche Gene eine Rolle spielen, ist bis heute nicht geklrt. Erwiesen ist hingegen, dass sich HD hufig in Form einer bermigen Lockerheit oder Instabilitt des Hftgelenkes zeigt, was die Bildung von Arthrose begnstigt. Das Hftgelenk nimmt Schaden, wenn der Oberschenkelkopf dauernd in der Gelenkspfanne umherrutscht. Er wird, technisch ausgedrckt, wie ein lockeres Radlager ausgeschlagen. Beim jungen Hund zeigen sich deshalb die strksten Vernderungen an der Gelenkspfanne: sie weitet sich auf und flacht sich ab. Damit wird der Oberschenkelkopf nicht mehr korrekt gefhrt und es entwickelt sich eine Arthrose.
Bei einem Hund mit Veranlagung zu HD ist es mglich, durch eine kalorienmig zurckhaltende und ausgewogene Ftterung das Ausma der Krankheit zu mildern. Es ist erwiesen, dass Hunde, die langsam wachsen, weniger schwer an HD erkranken als ihre schneller wachsenden und damit schwereren Wurfgeschwister. Besonders wichtig ist es dabei, im Futter ein berangebot von Kalzium (Futterkalk) zu vermeiden. Deshalb sollte bei Verwendung eines Vollwertfutters darauf geachtet werden, dass das Verhltnis von Kalzium zu Phosphor etwa 1 : 1 ist (frher 1,5 : 1). Damit hat der Hund trotz ungnstiger Erbanlagen eine grere Chance, akzeptable Hftgelenke zu entwickeln und ein weitgehend normales und schmerzfreies Leben zu fhren. Weiter ist es in solch einem Falle vernnftig, eine massive berbeanspruchung des noch unreifen Skeletts des Junghundes zu vermeiden, da ein Knochen im Wachstum weniger belastbar ist, als das Skelett eines ausgewachsenen Tieres
folgende Behandlungsmglichkeiten:
Medikamentse Therapie mit entzndungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten (Antiphlogistika)
PIN-Operation:
Durchtrennung oder Entfernung des Musculus pectineus sowie Umschneiden des Gelenkkapselrandes zur Unterbindung der schmerzleitenden Nervenfasern. Dies ist eine sehr effektive Schmerztherapie, deren Wirkung mehrere Jahre anhlt.
Kapselraffung: Hierbei wird die Gelenkkapsel chirurgisch gestrafft. Die Operation ist nur bei jungen Tieren sinnvoll, wenn noch keine deutlichen Abnutzungserscheinungen aufgetreten sind und verhindert die Subluxationen und damit ein Fortschreiten der Erkrankung.[1]
Osteotomie des Beckens: Dazu werden alle drei Beckenknochen (Darmbein, Sitzbein und Schambein) durchtrennt, das Becken etwas zur Seite gekippt und die Knochen anschlieend wieder durch Osteosynthese verbunden. Ziel ist es, dass der Oberschenkelkopf wieder besser zur Hftgelenkspfanne steht. Diese Operation ist aufwndig und nur bei jungen Hunden anzuraten, bei denen noch keine sichtbaren Vernderungen an der Gestalt des Femurkopfs im Sinne einer beginnenden Arthrose bestehen.
Das Einsetzen eines knstlichen Hftgelenkes ist eine sehr kostenintensive Behandlung. Nach der Operation kann der Hund sehr alt werden. Es ist wichtig, den Hund beim anschlieenden Muskelaufbau (viel Bewegung) zu untersttzen. Laufen am Fahrrad und Schwimmen sind ideal. Gute Resultate hat man auch mit der zustzlichen Medikation von Muskelaufbauprparaten.
Femurkopfresektion:
Dabei wird der Gelenkkopf des Oberschenkelknochens (Caput ossis femoris) entfernt, worauf sich eine bindegewebige Verbindung zwischen Becken und Oberschenkelknochen entwickelt. Verbunden mit intensiver Physiotherapie bietet diese Methode gute Chancen, ein schmerzfreies Leben zu fhren. Hufig bleibt durch diese Behandlungsmethode jedoch eine dauerhafte Funktionsstrung zurck.
Einsetzen von einem oder mehreren Goldstiften in die Muskulatur an Akupunkturpunkten. Die Goldstifte verbleiben in der Muskulatur. Diese Behandlungsmethode ist in den Bereich der Alternativmedizin einzuordnen, ihre Wirksamkeit ist nicht belegt.

 

Anatomische Beschreibung

Das gesunde Hftgelenk des Hundes ist im Allgemeinen ein Nussgelenk (Enarthrosis), in dem der Oberschenkelkopf (Caput ossis femoris) mit der Beckenpfanne (Acetabulum) artikulieren, d.h., zusammen ein Gelenk bilden. Folgende Bnder halten das Gelenk zusammen: Das runde Band (Ligamentum capitis ossis femoris) hlt den Oberschenkelkopf in der Pfanne. Es beginnt (entspringt") in der Gelenkpfanne und zieht zum Caput ossis femoris. Auerdem gibt es noch das Beckenpfannenquerband (Ligamentum transversum acetabuli) und das Labrum acetabuli, das die Gelenkpfanne verbreitert und strkt und zustzlich Sttze und Halt gibt. Das Gelenk ist stark von Muskulatur umgeben, die dem Gelenk auch u.a. zustzlich Halt gibt.
Bei einer gesunden Hfte ist der Oberschenkelkopf (Femurkopf) gro, rund und glatt. Der Oberschenkelhals (Femurhals) ist deutlich ausgeprgt und hat glatte Rnder, die Rnder der Gelenkpfanne (Acetabulum) sind ebenfalls glatt. Der Oberschenkelkopf passt formgenau in die Gelenkpfanne, diese umschliet dabei mehr als 50 % des Oberschenkelkopfes.
Bei einem an HD erkrankten Hund ist die Gelenkpfanne (Acetabulum) oftmals zu flach und der Gelenkkopf (Femurkopf) ist zu klein und missgebildet. Diese beiden gelenksbildenden Knochen, passen somit nicht korrekt aufeinander. Die Fehlbildung tritt in der Regel beidseitig auf und kann unterschiedlich stark ausgebildet sein. Es kann zur Gelenkinstabilitt fhren, die eine schmerzhafte Lahmheit fr das ganze Leben verursacht.
Bei einem an HD im fortgeschrittenen Stadium erkrankten Hund sind der Oberschenkelkopf und -hals missgebildet, die Rnder sind aufgrund der Knochenverformung aufgeraut. Die Rnder der Gelenkspfanne sind rau, da rund um das Gelenk neuer Knochen gebildet wird (Osteophyten). Der Gelenkspalt ist extrem unregelmig, weil von Gelenkkopf und -pfanne Knorpelgewebe abgebaut wurde.
Die Ausbildung der Hftpfanne findet normalerweise innerhalb der ersten fnfzehn Lebensmonate statt, indem der Oberschenkelkopf sich in diese drckt. Ist die Winkelung nicht korrekt, kommt es zu Strungen dieses Prozesses. Die Folge ist HD - also ein abnorm geformtes Hftgelenk. Hufig folgt frher oder spter Folge Arthrose im betreffenden Gelenk.
Man unterscheidet verschiedene Formen:

bergangsform
mittlere HD
schwere HD

Ein Hund ohne HD erhlt nach tierrztlicher Untersuchung ein HD-A gleichbedeutend mit HD-frei. Die weiteren Stufen sind


HD-B (HD Verdacht)
HD-C (leichte HD)
HD-E (schwere HD).

Zur Zucht zugelassen werden nur Hunde mit HD-A,B oder C. Es drfen nur B- und C-Hunde mit A-Hunden verpaart werden

 

Symptome und Diagnostik

Die Ausprgung klinischer Symptome einer HD variiert in Abhngigkeit vom Alter bzw. Stadium der Krankheit. Bei relativ jungen Tieren, im Alter von einem halben bis einem Jahr, kommt es zu Schmerzen, weil der Oberschenkelkopf in der Hftgelenkspfanne (Acetabulum) nur ungengenden Halt findet und durch seine abnorme Beweglichkeit schmerzregistrierende Nervenfasern der Knochenhaut des Pfannenrandes gereizt werden. ltere Tiere bilden Schmerzen eher infolge fortschreitender degenerativer Vernderungen (Arthrosen) des Hftgelenkes aus.
Eine beginnende HD uert sich in zunehmenden Schmerzen bei Spaziergngen, der Hund will nicht mehr weit laufen, setzt sich fter hin, schreit beim Spielen gelegentlich auf und zeigt einen instabilen Gang. Beim Vorfhren der Hintergliedmae wird das Becken in Richtung der vorgefhrten Gliedmae seitwrts bewegt (LS-twist). Bei Bewegungen des Gelenkes kann ein Knacken, Klicken oder Knirschen des Gelenks hrbar sein. Bei Feststellung eines der Symptome ist der sofortige Gang zum Tierarzt ratsam.

Palpation
Bereits ber Belastung einzelner Gelenke knnen auch unklare Lahmheiten der Hintergliedmae beim Vorliegen einer HD oft rasch dem Hftgelenk zugeordnet werden. Die Bewertung einer schweren Hftdysplasie macht hufig spezielle Tests erforderlich, um eine Aussage ber die Gelenkstabilitt treffen zu knnen. Am hufigsten wird der Ortolani-Test verwendet: Der Oberschenkel wird beim auf der gesunden Seite liegenden Tier im rechten Winkel zur Wirbelsule gelagert. Eine auf das Kniegelenk aufgelegte Hand schiebt nun unter starkem Druck den Oberschenkelknochen in Richtung Wirbelsule. Bei starker Instabilitt des Gelenkes kommt es dadurch zur Luxation oder Subluxation des Hftgelenkes. Wird nun der Oberschenkel von der Krperachse weggefhrt, gleitet der Oberschenkelkopf mit einem Klickgerusch (Ortolani-Klick) in die Pfanne zurck.
Dieser Test sollte mglichst nur von einem Tierarzt durchgefhrt werden.

Rntgen
Eine zuverlssige Mglichkeit, den Schweregrad der Erkrankung zu erkennen, ist die Rntgenuntersuchung. Dabei mssen die Gelenke berstreckt werden, was beim Vorliegen einer HD starke Schmerzen verursacht. Daher wird sie unter Kurznarkose durchgefhrt. Voraussetzung fr eine aussagekrftige Diagnose ist die exakte Positionierung des Tieres in Rckenlage mit gestreckten, parallel gelagerten Oberschenkeln und rechtwinklig zum Strahlengang eingedrehten Kniescheiben. Zustzliche Aufnahmen knnen in Froschhaltung" der Oberschenkel oder im seitlichen (latero-lateralen) Strahlengang erfolgen.

Morgan-Linie
Ein wesentliches Auswertungskriterium ist der Norberg-Winkel. Er ist als der Winkel definiert, der zwischen der Verbindungslinie der Zentren der beiden Oberschenkelkpfe und dem vorderen Pfannenrand abgetragen wird (siehe Abbildung). Bei einem HD-freien Tier sollte er mehr als 105 betragen (gelbe Linien). Weitere Beurteilungskriterien sind die Kongruenz von Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne, die Weite des Gelenkspaltes, die Pfannenkontur, die Kontur des Oberschenkelkopfes sowie das Vorhandensein von Hinweisen auf arthrotische Prozesse wie walzenfrmige Verdickungen des Oberschenkelhalses, Randwlste an der Gelenkpfanne, unter dem Knorpel befindliche Verdichtungen der Knochensubstanz im Pfannenbereich und die Einlagerung von Knochenmaterial am Ansatz der Gelenkkapsel (Morgan-Linie).
Die zchterische Auswertung von HD-Aufnahmen ist nur durch von den Rassezuchtverbnden zugelassene Gutachter mglich, an die der Tierarzt die Rntgenbilder einschickt.

 

Behandlung

Man kann HD nicht heilen, sondern nur das Auftreten klinischer Symptome und das Fortschreiten der Krankheit hinauszgern oder die Schmerzen reduzieren. Je hufiger der Hund bestimmte Bewegungsablufe ausfhrt, desto schneller verschleit die Hfte. Zu diesen Bewegungen gehren vor allem jene, die die Gelenke besonders stauchen, wie Treppenlaufen, Springen auf harten Untergrnden und hnliche. Man kann dem Hund mit frhzeitigem Erkennen und richtigem Umgang mit der Krankheit ein normales Leben ermglichen.
Es gibt folgende Behandlungsmglichkeiten:
Medikamentse Therapie mit entzndungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten (Antiphlogistika)

PIN-Operation:
Durchtrennung oder Entfernung des Musculus pectineus sowie Umschneiden des Gelenkkapselrandes zur Unterbindung der schmerzleitenden Nervenfasern. Dies ist eine sehr effektive Schmerztherapie, deren Wirkung mehrere Jahre anhlt.
Kapselraffung: Hierbei wird die Gelenkkapsel chirurgisch gestrafft. Die Operation ist nur bei jungen Tieren sinnvoll, wenn noch keine deutlichen Abnutzungserscheinungen aufgetreten sind und verhindert die Subluxationen und damit ein Fortschreiten der Erkrankung.
Osteotomie des Beckens: Dazu werden alle drei Beckenknochen (Darmbein, Sitzbein und Schambein) durchtrennt, das Becken etwas zur Seite gekippt und die Knochen anschlieend wieder durch Osteosynthese verbunden. Ziel ist es, dass der Oberschenkelkopf wieder besser zur Hftgelenkspfanne steht. Diese Operation ist aufwndig und nur bei jungen Hunden anzuraten, bei denen noch keine sichtbaren Vernderungen an der Gestalt des Femurkopfs im Sinne einer beginnenden Arthrose bestehen.
Das Einsetzen eines knstlichen Hftgelenkes ist eine sehr kostenintensive Behandlung. Nach der Operation kann der Hund sehr alt werden. Es ist wichtig, den Hund beim anschlieenden Muskelaufbau (viel Bewegung) zu untersttzen. Laufen am Fahrrad und Schwimmen sind ideal. Gute Resultate hat man auch mit der zustzlichen Medikation von Muskelaufbauprparaten.

Femurkopfresektion:
Dabei wird der Gelenkkopf des Oberschenkelknochens (Caput ossis femoris) entfernt, worauf sich eine bindegewebige Verbindung zwischen Becken und Oberschenkelknochen entwickelt. Verbunden mit intensiver Physiotherapie bietet diese Methode gute Chancen, ein schmerzfreies Leben zu fhren. Hufig bleibt durch diese Behandlungsmethode jedoch eine dauerhafte Funktionsstrung zurck. Einsetzen von einem oder mehreren Goldstiften in die Muskulatur an Akupunkturpunkten. Die Goldstifte verbleiben in der Muskulatur. Diese Behandlungsmethode ist in den Bereich der Alternativmedizin einzuordnen, ihre Wirksamkeit ist nicht belegt.

Vorbeugung

Eine Verhinderung des Fortschreitens kann durch richtige Ernhrung und nicht zu viel Sport - vor allem durch wenig Belastung und das Vermeiden von Stauchen und berdehnen des Hftgelenkes - erreicht werden. Eine Physiotherapie kann durch den gezielten Aufbau der Becken- und Oberschenkelmuskulatur das Hftgelenk entlasten. Die Zugabe von knorpelaufbauenden Zusatzfuttermitteln ist ebenfalls mglich.
Zur Vermeidung der Weitervererbung der Fehlbildung ist bei den meisten Hundezuchtverbnden eine Bescheinigung der HD-Freiheit zur Zuchtzulassung erforderlich. Aber auch die Paarung aus HD-freien Elterntieren bietet keine Garantie, dass die Nachkommen HD-frei sind. Viele Zuchtverbnde wenden bei der Selektion auch eine Zuchtwertschtzung an.

Zchterische Manahmen gegen HD
Schon seit den 60er Jahren wurde auf breiter Grundlage innerhalb der Rassezuchtvereine eine wirksame zchterische HD-Bekmpfung diskutiert. Als Folge haben einige Rassezuchtvereine bestimmt, dass mehr oder weniger streng von HD befallene Hunde von der Zucht ausgeschlossen werden. Diese Manahmen erfolgten in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Tierrzten.
Wichtig ist dabei eines: Phnotyp und Genotyp knnen in der Hundezucht weit auseinanderliegen. Nur der Genotyp der Nachkommen lt eine verlliche Aussage ber die tatschliche genetische Belastung der Zuchttiere (Elterntiere) zu.
Somit mssen die HD-Befunde der Nachkommen als Selektionsgrundlage fr die Eltern dienen.
Bei Verwendung von Eltern oder Geschwistern von HD-erkrankten Tieren zur Zucht, ist es zu 100 % wahrscheinlich, dass die Elterntiere defekte Gene tragen und zu fast 100 % wahrscheinlich, dass dies auch bei den Geschwistern vorliegt.
Somit ist der Zuchteinsatz der Verwandten von HD-erkrankten Hunden gleich der bewuten Zuchtverwendung von HD-erkrankten Hunden.

Meine Zucht ist staatlich geprüft und ich habe die Voraussetzungen (regelmässige Überprüfung der Zuchtstätte durch das Veterinäramt, Fachkenntnis, Sachkundenachweis, Zuverlässigkeit, Strafregisterauszug u.s.w.) für die Hundezucht erfüllt und die dafür erforderliche, amtliche Genehmigung nach § 11, Absatz 1 des Tierschutzgesetz, für das Halten und die Zucht von Hunden erhalten.

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